Editorial Matchball-Ausgabe 02-2015

Matchball – Tennis in Berlin und Brandenburg 02-2015-TitelMatchball – Tennis in Berlin und Brandenburg 02-2015-Titel

Liebe Tennisfreunde in Berlin und Brandenburg,

die Sommersaison führt wieder zum Hochbetrieb in unseren Vereinen und bringt in Berlin und Brandenburg 22.000 Spieler an den Wochenenden im Mai/Juni auf die Plätze. Damit spielt Tennis als Sport seine Stärke aus. Er wird nicht nur von wenigen Sportlern ausgeübt und die anderen Sportbegeisterten schauen lediglich zu, bei uns im TVBB nehmen über die Hälfte unserer 40 000 Verbandsmitglieder an den Wett­kämpfen aktiv teil.

Das dürfte auch der Grund sein, weshalb der Match-Tie-Break so engagierte Für- und Widersprecher hatte. Denn meiner Beobachtung nach wollen die 22 000 ja selbst spielen, nicht um die vermeintlich einzusparende Zeit zu sparen, sondern weil sie die traditionelle, sportliche Auseinandersetzung suchen. Offenbar ist es aber nach dem dreimaligen Scheitern des Antrages zum Match-Tie-Break in den Mitgliederversammlungen 2011, 2012, 2013 in diesem Jahr gelungen, mehr als 2/3 der anwesenden, stimmberechtigten Vereinsvertreter auf ih­re Seite zu bringen. Ab diesem Jahr wird also bei uns in allen Spielklassen der Match-Tie-Break (bis 10) im Falle eines dritten Satzes gespielt.

Der TVBB war mit der bisherigen Regelung zum dritten Satz einer der wenigen traditionellen Hochburgen in Deutschland, einige behaupten sogar die letzte Hochburg, und schwenkt damit auf den viel beschworenen Zeitgeist ein, alles kurz zu machen. Etwas zügiger wollen wir daher auf den Zug zur Anpassung unserer Verbandssoftware springen. Wie auf der Mitgliederversammlung angekündigt, wird für die Saison ab dem Jahr 2016 die im DTB weit verbreitete Wettkampfverwaltungssoftware der Bregenzer Firma „nu“ eingesetzt. Hier wollten wir nicht die Letzten in Deutschland sein, die sich den Anforderungen aus der Leistungsklasseneinführung entziehen würden. Denn bereits mit der LK-Einarbeitung in unsere Wettspielordnung war abzusehen, dass der nächste Schritt folgen muss, um die Spielergebnisse für unsere Spieler zeitnah anbieten zu können. Die Umstellung wird die erforderliche Anpassungsarbeit bis in die Vereine bringen, da die sogenannten Stammdaten der Spieler neu erfasst wer­den müssen. Hierdurch ergeben sich aber Chancen, mögliche Altlasten nicht zutreffender Namensschreibweisen (Franziska oder Franzisca?) und Zuordnungen zu beheben.

Bei soviel Verwaltung könnte man fast übersehen, dass das Wettkampfgeschehen bereits auf Hochtouren läuft. Bei bestem Wetter konnte das Saisoneröffnungsturnier bei den Känguruhs die ersten Turniersieger ermitteln. Nahtlos geht es weiter mit unseren großen Turnieren der Senioren in der Pfingstwoche bei Nikolassee, den Verbandsmeisterschaften der Damen und Herren bei den Zehlendorfer Wespen Anfang Juni, den Allianz Kundler German Juniors beim LT­TC „Rot-Weiß”, unserer Masters-Turnierserie sowie den German Wheelchair im August. Besondere Beachtung sollten Sie auch den „Allianz Kundler Grand Champions“, einem neuen Turnier beim LTTC „Rot-Weiß“, schenken, das Weltstars vergangener Tage mit unseren jugendlichen Spitzenspielern zusammenführt.

Rechnerisch müssten ja noch 18 000 Sportbegeisterte verbleiben, die nicht gerade selbst einen Wettkampf spielen. Schön wäre es, wenn tatsächlich alle/viele kämen, die Veranstaltungen der Sommersaison des Jahres 2015 eindrucksvoll zu begleiten. Nach meinen Besuchen zur Aktion “Deutschland spielt Tennis” am 25. und 26. April in einigen Vereinen bin ich zuversichtlich, dass zudem viele neue Mitglieder Freude am Tennis finden werden und nur darauf warten, unseren Sport von allen Seiten kennen lernen zu können.

Eine ereignisreiche Sommersaison wünscht Ihnen

Ihr Klaus-Peter Walter

Präsident des TVBB

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